FÜR die, denen der Band vom Verlag bestimmt ist: die jungen Buchhändler; aber auch für alle anderen, die im Buch nicht ausschließlich ein geistiges, sondern auch ein wirtschaftliches Gut sehen –

Horst Kliemann: „Auf dem Acker des Buches“ – Beiträge zu Problemen des Buches und des Buchhandels, herausgegeben von Theo Werner Dengler; Verlag Rombach, Freiburg/Br.; 251 S., 18,80 DM.

ES ENTHÄLT vierunddreißig kürzere (wirtschaftliche, juristische, historische und sanft polemische) Aufsätze aus den Jahren 1922 bis 1960 über Buchwirtschaft, Buchvertrieb, Verlagsfragen, Buchgeschichte und verwandte Gebiete (so etwa eine abwägende Stellungnahme zur immer wieder ins Auge gefaßten und verschobenen Rechtschreibereform) und damit einen Querschnitt durch die schriftstellerische Arbeit Horst Kliemanns.

ES GEFÄLLT in seinem unentwegten Bemühen, „auch im Buchhandel einige der Imponderabilien ins Rationale zu überführen“, wie es an einer Stelle heißt, ohne doch zu vergessen, daß die „ungeheure Nüchternheit“ des Handelns mit bedrucktem und dadurch seiner Unschuld beraubtem Papier nur die eine und nur die untergeordnete Seite der Sache ist. a. e.