Die Verwaltung der Demag AG (Duisburg) schlägt der Hauptversammlung am 19. Juni vor, für 1962 14 % Dividende zu zahlen. Für das Geschäftsjahr 1961 waren 13 % Dividende plus einem echten Bonus von 2 % ausgeschüttet worden. Der Auftragsbestand sichert in den meisten Betriebsabteilungen eine gute Beschäftigung für das laufende Jahr. Zur Zeit werden einige größere Exportgeschäfte bearbeitet, mit deren Realisierung im Sommer zu rechnen ist. Der Auftragseingang aus dem Inland ist allerdings infolge der Zurückhaltung einiger wichtiger Industriezweige bei den Investitionen in den ersten Monaten 1963 zurückgegangen. Insgesamt wird für 1963 ein ähnlich befriedigender Umsatz wie im Geschäftsjahr 1962 erwartet.

Die Verwaltung der Rheinische Stahlwerke (Essen) schlägt der Hauptversammlung am 25. Juni für das Geschäftsjahr 1962 die Verteilung von wieder 14 % Dividende auf 470 Mill. DM Grundkapital vor. Im laufenden Geschäftsjahr haben die Werke des Rheinstahl-Bereichs einen Gesamtumsatz erzielt, der sich in etwa auf der Höhe der entsprechenden Vorjahreszeit bewegt. Das gesamte Auftragsvolumen hat in den letzten Monaten leicht abgenommen. Das Investitionsprogramm ist grundlegend zugunsten der Ruhrstahl AG und der Weiterverarbeitung, besonders der Rheinstahl Hanomag AG geändert worden.