Kinder erwünscht

Die im Reiseteil der ZEIT oft gestellte Frage „Sind die deutschen Gastronomen kinderfeindlich?“ werden wir erfreulicherweise bald mit einem klaren „Nein“ beantworten können. Immer mehr Hoteliers und Gastronomen denken daran, daß Reisende auch Kinder haben und daß diese Kinder Kunden von morgen sein werden. Aus Heidelberg wird von einem Restaurant berichtet, in dem eine hübsch bemalte Menükarte für Kinder Speisen in kleinen Portionen für die Jüngsten anbietet, darunter als Nachtisch Meringe in der Form von Heinzelmännchen.

Don Quichottes im Pullman

man keinen störrischen Maulesel aus einem Stall holen. Der Spanienreisende soll keinen Muskelkater befürchten müssen, wenn er sich für zwölf Stunden in einen bequemen Pullman-Omnibus setzt und sich für zwölf Stunden auf die Spuren des edlen Ritters von der traurigen Gestalt begibt. Zu den Plätzen, wo einst Don Quichotte und Sancho Pansa ihre Abenteuer bestanden, führt der Weg; man wird die Heimat der Dulcinea bewundern und ein echt „quijoteskes“ Mittagsmahl zu sich nehmen können.

Rettung für Retter

Daß Skifahren ein nicht ungefährlicher Sport ist, hat sich herumgesprochen, und die weißen Gipsbeine braungebrannter Urlauber bezeugen es. Die Bayern wollten es genau wissen und stellten eine Statistik auf: 1674 Skiunfälle in den Bayerischen Alpen 1961. Im vergangenen Jahr ein rapider Anstieg: 2377 Verletzungen und Knochenbrüche. Aber nicht nur auf dem Winterski – auch auf sommerlichem Wasserski lebt man gefährlich. Die Unfälle der Wassersportler nehmen zu. Verkehrsminister Seebohm warnt leichtsinnige und geltungsbedürftige Urlaubssportler, die nicht sich, sondern auch ihre Retter in ungebührliche Gefahren bringen: Wird man bald die Retter retten müssen?