Es wäre indes ungerecht, wollte man nur den Inhalt dieses Buches würdigen. Man muß Brentano zugestehen, daß er jede Anstrengung unternahm, seinen einst so glänzenden und prägnanten Stil zu ruinieren. Er "persönlich" hat "Anliegen", "große Anliegen" sogar, er rührt "heiße Eisen" (nämlich Bismarck) an. Fragen "schlagen" an sein Ohr, "wie die Welle gegen das Ufer". Die Kunst hat er erfreulicherweise nie "im Auge"; denn "ein Künstler ist kein Ästhet". Vielmehr kämpft er mit dem, was "andere Zeiten die Natur genannt haben", ihm jedoch zu bezeichnen versagt ist.

Der Grund: "Meiner Generation fehlt im Augenblick dafür das Wort."