Bei der "Securitas" Bremer Allgemeine Versicherungs-AG stieg 1962 die Prämieneinnahme von 36,7 auf 39,7 Mill. DM. Obwohl die Aufwendungen für Schäden und Unkosten eine geringe Steigerung aufzuweisen haben, konnte infolge des gewachsenen Geschäftsumfanges ein erhöhter technischer Gewinn von 2,7 (1,9) Mill. DM erwirtschaftet werden. Es wird wiederum eine Dividende von 12 % auf das gewinnberechtigte eingezahlte Grundkapital und außerdem ein Bonus von 5 % auf das Nennkapital von 5 Mill. DM, der zur Einzahlung auf das Grundkapital bestimmt ist, ausgeschüttet werden. Das eingezahlte Grundkapital beträgt dann 90 % = 4,5 Mill. DM.

"Der Sterblichkeitsverlauf war befriedigend, er hat auch im Jahr 1962 das finanzielle Ergebnis günstig beeinflußt." So nüchtern ist die Sprache der Versicherungen, hier der Karlsruher Lebensversicherungs AG, Karlsruhe, die mit einem Versicherungsbestand von 2,61 Milliarden DM zu den zehn größten Unternehmen seiner Art zählt. Auch 1962 war die Gesellschaft bei "zufriedenstellendem Geschäftsverlauf" mit einem Bestandzuwachs von 375 Mill. DM sehr erfolgreich, so daß wieder 12 % Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Aktionär Dr. Erich Koch (Langenwang b. Oberstdorf/Allgäu), der zur Hauptversammlung der Volkswagenwerk AG, Wolfsburg, am 6. Juli Opposition angekündigt hat, kritisiert die mangelnde Fairneß der Volkswagen-Verwaltung. Diese habe seine Opposilionsankündigung den Aktionären unter Fortlassung wesentlicher Tatsachen lediglich in neun Zeilen bekanntgegeben und dazu in mehr als dem dreifachen Umfang Stellung genommen (VWD)