Chemischen Werke Albert in Wiesbaden-Biebrich wurden in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts gegründet. Die Aktienmehrheit des Grundkapitals von 20,7 Mill. DM liegt auch heute noch bei der Familie Albert. Das Unternehmen ist seit dem vergangenen Jahr mit seinen 1830 Beschäftigten bemüht, sich durch größere Investitionen für die Zukunft eine bessere Ausgangsposition zu sichern. Die Wandelobligationen in Höhe von 7,5 Mill. DM wurden im Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres in Vorzugsaktien umgewandelt. Dafür wurde ein neues Darlehen in Höhe von 7,5 Mill. DM aufgenommen. Den Aktionären wurde mitgeteilt, daß ein weiteres Darlehen von 7,5 Mill. DM hereingenommen werden soll. Für Anlageinvestitionen stehen also reichlich Mittel zur Verfügung. Bei 4,3 Mill. DM Abschreibungen betrugen die Anlagezugänge im vergangenen Jahr 8,7 Mill. DM. Die vorgesehenen Großinvestitionen sollen noch in diesem Jahr vollendet werden. Die durchgeführten Rationalisierungsmaßnahmen haben trotz eines leichten Rückgangs des Absatzes auf 102,6 (106,7) Mill. DM die Ertragskraft des Unternehmens gesteigert. Es ist deshalb möglich, für das Jahr 1962 nach zweimaliger Erhöhung um je 1 % eine Dividende von 12 % auf das erhöhte Grundkapital zu zahlen. W. R.