Martin Beheim-Schwarzbach: "Auf gelbem Papier", ZEIT Nr. 21

Die Arbeit ist stilistisch zweifellos gut und wahrscheinlich auch gut übersetzt, aber sie ist der langweiligste Krimi, den ich je gelesen habe. Bingham ist ein lyrischer Romancier, aber kein kühl berechnender Konstrukteur einer kriminalistischen Handlung, bei der es, im Gegensatz zum Roman, weniger darauf ankommt, wie man schreibt, sondern was man schreibt.

Wenn Herr Beheim-Schwarzbach wirklich mal erfahren möchte, wie man Vergangenheit und die Gegenwart im Gerichtssaal meisterhaft miteinander mischen kann, dann rate ich ihm, einmal "Die große Illusion" von dem Amerikaner Ballinger zu lesen. Curt Helling, Wasserburg