Die deutsche Tragik vollzieht sich immer auf Grund versäumter Gelegenheiten.

Heinrich Mann

Deutsche Theatersubventionen

Die öffentlichen Bühnen und ein Teil der privaten Theater in der Bundesrepublik erhielten 1962 Zuschüsse in Höhe von 220 Millionen Mark. Max Brauer, der ehemalige Hamburger Bürgermeister, forderte während der Jahresversammlung des Deutschen Bühnenvereins in Gelsenkirchen fürs laufende Jahr 240 Millionen Mark: "Ohne diese Subventionen müßten die Bühnen schließen", sagte er, weil durchschnittlich nur 35 bis 40 Prozent der Kosten eingespielt werden könnten. So gut die Absicht ist, zwischendurch denke man auch einmal daran, daß die Bühnen anderer Länder völlig ohne Subventionen auskommen müssen: in England zum Beispiel und in Amerika.

In memoriam Marilyn Monroe

Lee Strasberg, der Schauspielpädagoge, der seinerzeit auch Marilyn Monroe unterrichtet hatte, gab am 1. Juni (die Schauspielerin wäre an diesem Tag 37 Jahre alt geworden) die Gründung eines Monroe-Schauspieler-Studios bekannt. Mit Spenden – die in Amerika bekanntlich reichlich fließen – will er den Bau einer Schule und Veranstaltungen in memoriam Marilyn finanzieren.

Afrika ehrt Italiaander