Um 4,6 % ist die nutzbare Stromabgabe der Kommunales Elektrizitätswerk Mark AG, Hagen, im Geschäftsjahr 1962 gestiegen. Damit hat sich der Stromabsatz auf 1,414 (1,351) Mrd. kWh erhöht. Die geringste Zuwachsrate ergab sich entsprechend dem langsameren Gang des industriellen Wachstums bei den Sonderabnehmern, die ihre Stromabnahme lediglich um 1,9 % auf 1,015 Mrd. kWh erhöht haben. An dem übrigen Absatz von Elektromark waren Wiederverkäufer mit 0,239 (0,215), Tarifabnehmer mit 0,155 (0,136) Mrd kWh beteiligt. Der Geschäftsbericht hebt dazu hervor, daß die Durchschnittserlöse je kWh im Berichtsjahre weiter abgesunken seien. Die Preiskorrekturen bei den Sonderabnehmern und die erhöhte Stromabgabe bei den Tarifabnehmern waren hierfür verantwortlich. Dennoch ist die Verwaltung dieses kommunalen Versorgungsunternehmens mit dem Ergebnis zufrieden. Es werden wieder 10 % Dividende und ein Bonus von 2 % ausgeschüttet. Der freien Rücklage wird ein Betrag von 2,2 Mill. DM zugeführt. Zu diesem günstigen Geschäftsergebnis hat allerdings, wie die Verwaltung betont, ein zugunsten von Elektromark entschiedener Steuerstreit mit beigetragen. n.