Erfolgreiche Drahtzieher

Die Hackethal-Draht- und Kabel-Werke AG, Hannover, die zum Interessenbereich der Gutehoffnungshütte gehören, hatten 1962 ein "befriedigendes" Ergebnis erzielt. Trotz der verlangsamten konjunkturellen Entwicklung hat sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr noch geringfügig auf 176 (i. V, 171) Mill. DM erhöht. Die uneinheitliche Nachfrage in einigen Erzeugniszweigen, freigewordene und vergrößerte Fertigungskapazitäten im Inland sowie zunehmende Konkurrenz aus dem EWG-Raum führten zu einer Verschärfung des Wettbewerbs. Dennoch arbeiteten auch die Tochtergesellschaften 1962 mit zufriedenstellenden Ergebnissen, Die Kabel- und Metallwerke Neumeyer AG Nürnberg, Nürnberg, und die Schaltbau GmbH, München, haben für 1961 jeweils unverändert 15 % Dividende verteilt, die in dem Jahresergebnis von Hackethal enthalten sind. Die Aktionäre erhielten wieder 15 % Dividende auf 18 Mill. DM Grundkapital aus dem fast unveränderten Gewinn von 2,7 Mill. DM.

"Feuer und Sturm unerfreulich"

Feuer und Sturm haben sich im Geschäftsergebnis der Aachener und Münchner Feuer-Versicherungs-Gesellschaft, Aachen, 1962 ungünstig ausgewirkt. Während die Gesellschaft mit allen anderen Sparten des direkten Geschäfts zufrieden ist und auch den Anfangsverlust in der neu aufgenommenen Maschinenversicherung nüchtern registriert, gibt der Rückgang des technischen Gewinns in der Feuerversicherung von 3,04 auf 1,07 Mill. DM und der Verlust in der Sturmversicherung Veranlassung zu besorgten Anmerkungen. Insgesamt hat sich der versicherungstechnische Gewinn von 9,65 auf 8,38 Mill. DM verringert. Dagegen sind die Vermögenserträge von 8,75 auf 9,83 Mill. DM gewachsen. Trotzdem werden für 1962 wieder 14 % Dividende auf das mit 12,04 Mill. DM eingezahlte Aktienkapital verteilt, nachdem die Rücklagen um 3,5 auf 28,5 Mill. DM verstärkt wurden.

Stromschnellen

Die Innwerke Aktiengesellschaft, München, die fast vollständig im Bundesbesitz ist (über die VIAG Vereinigte Industrie-Unternehmungen Berlin), hat 1962 geringere Umsatzerlöse als im Vorjahr erzielt. Der Rückgang von 86 auf 74,2 Mill. DM ist jedoch weniger auf die verminderte Eigenerzeugung zurückzuführen, die durch die schlechte Wasserführung beeinträchtigt war, sondern durch den niedrigeren Fremdstrombezug des Bayernwerks. Da der Personalaufwand für fast unverändert 1040 Mitarbeiter außerdem um 1,1 auf 11,4 Mill. DM stieg, wird mit 5.6 (6,7) Mill. DM ein geringerer Überschuß als im Vorjahr ausgewiesen, der zusammen mit dem Gewinnvortrag wieder eine 7 %-Dividende auf das Aktienkapital von 90 Mill. DM erlaubt.

Der "teure" Außendienst