Die Orenstein-Koppel und Lübecker Maschinenbau-AG, Berlin-Dortmund, die im Maschinen-, Waggon- und Schiffbau arbeitet, schüttet für 1962 wieder 13% Dividende (auf unv. 20 Mill. DM Grundkapital) aus. Wegen der Spezialfertigung, die u. a. Bagger für die Bauindustrie, Schwimmbagger und Spezialschiffe, Großförderungsgeräte für Abraum, Kohle und Erde, Rolltreppen und Gleisanlagen umfaßt, sind die ausgewiesenen Umsätze von 222,8 (i. V. 283,9) Mill. DM nicht vergleichbar. Treffender kennzeichnet die Gesamtleistung von 237,2 (240,3) Mill. DM oder der Rohertrag nach Abzug der Materialaufwendungen (100,9 nach 94,3 Mill. DM) die tatsächliche Entwicklung. Obwohl die Konjunktur in den einzelnen Fertigungsbereichen unterschiedlich war, lag Ende Mai d. J. der gesamte Auftragsbestand etwa ein Drittel höher als ein Jahr zuvor. Damit sind die Werke in Berlin, Bochum, Dortmund, Hattingen und Lübeck im allgemeinen bis zum Jahresende, vereinzelt bis weit in 1964 hinein, voll ausgelastet. Wenn trotz des verringerten Umsatzes der Reingewinn von 2,6 (2,7) Mill. DM fast unverändert blieb, so war dies höheren Erträgen, vor allem aus der Auflösung von 1,4 Mill. DM Wertberichtigungen auf Forderungen, zu verdanken. Für das Jahr 1963 erwartet die Verwaltung eine etwa 6% höhere Gesamtleistung. gg.