Die Blohm & Voß AG in Hamburg hat trotz höherer Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 1962 wieder mit Verlust gearbeitet. Das ist, wie es im Geschäftsbericht heißt, ausschließlich darauf zurückzuführen, daß die Werft Vorsorgemaßnahmen für Risiken aus laufenden Neubauaufträgen treffen mußte. Zu diesem Zweck wurden der gesetzlichen Rücklage 2,25 Mill. DM entnommen. Die Werft lieferte 1962 ein Fahrgastschiff, drei Frachtschiffe sowie zwei Container-Mittelschiffe ab. Mit der Fertigstellung dieser beiden Mittelschiffe war die Gesellschaft infolge des Zusammenbruchs der Schliekerschen Nachbarwerft beauftragt worden. Daraus erklärt sich auch die Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um 28 Mill. DM auf 108 Mill. DM. Die gute Beschäftigung hat auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres angehalten. bon.