Die Schweizerische Kreditanstalt hat 15 % des Kapitals der Hamburger Otto Versand GmbH & Co. KG erworben. Der Anteil wird von der Gesellschaft für Handelsbedingungen mbH, Hamburg, einer Tochtergesellschaft des Schweizer Instituts übernommen. Werner Otto besitzt an seinem Versandhaus jetzt noch 60 % des Kapitals, In den Beirat des Otto Versand tritt Dr. Aeppli von der Schweizerischen Kreditanstalt ein. Den Verkaufserlös aus dem abgegebenen Anteil will Werner Otto in interessanten Objekten anlegen. Dabei soll der „konsumnahe“ Raum nicht verlassen werden. Ein Teil des freigewordenen Geldes wird zur Gründung einer neuen Gesellschaft, der Hanseatischen Auto-Service GmbH, verwandt werden.

Bei der „Prima“ Lebenversicherungsverein a. G. erhöhte sich der Versicherungsbestand 1962 um 12 % auf 193,1 Mill. DM Versicherungssumme. Der Bestand an Großlebenversicherungen mit 98,8 Mill. DM Versicherungssumme überstieg abermals den Bestand an Kleinlebensversicherungen von 94,3 Mill. DM Versicherungssumme. Die Beiträge nahmen um 13 % zu. und erreichten 8,3 Mill. DM. Für Versicherungsleistungen wurden einschließlich der Rückkäufe 2,3 Mill. DM aufgewendet. Vermögensanlagen beliefen sich für das Geschäftsjahr auf 29,7 Mill. DM; daraus flossen Kapitalerträge in Höhe von 1,9 Mill. DM. Das entspricht einer Durchschnittsverzinsung von 6,5 %.

Das Geschäftsergebnis für 1962 der „Prima“ Privatkrankenkasse V. V. a. G., Nürnberg, stand weiter unter dem Zeichen der Bestandsschrumpfung in der Krankentagegeld Versicherung, die das Unternehmen ehemals als Hauptversicherungszweig betrieben hat; seit dem Lohnfortzahlungsgesetz ist das Neugeschäft in dieser Sparte bedeutungslos geworden. Einen erfreulichen Verlauf hat demgegenüber die „Selbständige Teilversicherung“ genommen.