Vielleicht werden wir irgendwann unsere Seelen volkswirtschaftlich verwerten können?

Stanislaw Lec

Francisco Sagana

Vor einigen Jahren kam der englische Akademiker Alexandre Lenard oder, wie er sich nennt, Alexandra Lenardo auf den Gedanken, das bekannte englische Kinderbuch „Winnie the Pooh“ von A. Milne ins Lateinische zu übertragen. „Winnie ille pu“ wurde ein großer Erfolg. Jetzt versucht Lenard aufs neue sein Glück, und zwar mit dem Roman von Françoise Sagan „Bonjour tristesse“. „Die Übersetzung war ganz leicht“, sagte Alexandra Lenardo, „schwierig war es nur, 92 mal das Wort Gesicht wiederzugeben.“ Francoise Sagan lächelte etwas hilflos, als sie von diesem Unternehmen erfuhr: Sie scheint der drohenden Lektüre der Francisca Sagana nicht ganz gewachsen zu sein.

200 Jahre C. H. Beck

Seit sechs Generationen gibt es den Verlag C. H. Beck, der am 9. September sein 200jähriges Bestehen feiern konnte. Eine stolze Zahl, die auf solidem, breitem Fundament ruht, das von juristischen Texten und Kommentaren bis zu Bestsellern wie Lehndorff reicht. Wem das gelingt, ohne dabei das Gesicht zu verlieren, der wird auch manche noch stolzere Zahl feiern dürfen.

Übersetzungsinstitut