Der Neuzugang der Hannoversche Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit zu Hannover / vorm. Preußischer Beamten-Verein, hat 1962 zum ersten Male die 100-Millionen-Grenze überschritten. Er belief sich auf rund 108 Mill. DM Versicherungssumme, stieg also um rund 20 %. Dabei handelt es sich in erster Linie um Großlebens-Einzelversicherungen, deren Anteil an der Versicherungssumme 97,9 % ausmacht. Der Versicherungsbestand – Rentenversicherung mit 10facher Jahresrente gerechnet – erhöhte sich um rd. 90 auf 637 Mill. DM Versicherungssumme. Die günstige Aufwärtsentwicklung hat sich auch 1963 fortgesetzt.

Prämien und Nebenleistungen der Versicherungsnehmer der Deutsche Kranken-Versicherungs-AG, Köln/Berlin, stiegen 1962 auf 267,6 (229,5) Mill. DM. Die Prämieneinnahme allein wies mit 265,9 Mill. DM einen um 16,8 % höheren Betrag auf als im Vorjahr. Der Marktanteil konnte hiernach auf 16,7 (16,4) % erhöht werden. In der Krankheitskostenversicherung konnte der Marktanteil auf 17,0 (16,9) % und in der Tagegeldversicherung auf 39,0 (35,0) % verbessert werden. Das Grundkapital von 5 Mill. DM, das sich zu 94 % bei der Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG, Hamburg, befindet, war am 31. 12. 1962 mit 3,1 Mill. DM = 62,0 % eingezahlt. Um das Aktienkapital der Gesellschaft in ein besseres Verhältnis zu ihrem Geschäftsumfang zu bringen, beschloß die Hauptversammlung eine Erhöhung des Grundkapitals um nom. 2,5 auf nom. 7,5 Mill. DM mit einer Einzahlung von 65 %. Aus dem Reingewinn wird eine Bardividende von 10 (10) % des eingezahlten Grundkapitals und eine Einzahlung von 3 (3) % des Aktienkapitals geleistet, das danach mit 65 % eingezahlt sein wird.