Unter den 50 sonnennächsten Fixsternen sind vielleicht sieben von Planeten umgeben. Durchschnittlich sieben Lichtjahre sind die Sterne des Milchstraßensystems voneinander entfernt. Sieben „betretbare Weltkörper“ besitzt das Sonnensystem.

Im siebten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts setzte der Wettkampf um die Eroberung des Alls ein. Auf die Frage „Warum Raumfahrt?“ gibt es zwar viele Antworten, doch „die meisten von ihnen hängen zusammen mit sieben konkreten Themen. „Die Entwicklung technischer Geräte durchläuft sieben Phasen – eine gewisse formale Parallele mit der ... siebengradigen industriellen Rangordnung der Menschen selbst.“

Derartige wie Zahlenmagie anmutende Erkenntnisse vermittelt das jüngste Buch eines Wissenschaftlers, der in Berlin den einzigen Lehrstuhl für Raumfahrt im westlichen Teil Deutschlands innehat:

Eugen Sänger: „Raumfahrt – heute – morgen – übermorgen“; Econ-Verlag GmbH., Düsseldorf-Wien; 428 S., 28,– DM.

Den sieben Qualitätsgruppen der Menschheit schenkt Sänger besondere Aufmerksamkeit. Seitenlang handelt er die Unterschiede in der Rangordnung ab, die von Asozialen, Verbrechern und Geisteskranken in der niedersten Kategorie über Arbeiter, Meister, gewöhnliche Akademiker, Forscher, Führer bis zu den Genialen reicht, dem „Gipfel dieser Hierarchie“.

Dabei kommt es dem Raumfahrt-Professor auf Nuancen an. Kaufleute etwa ordnet er zu den „Meistern“. „Spekulanten“ aber verweist er in die Gruppe der Asozialen.

Hochschullehrer sind gemeinhin lediglich Akademiker, „Graduierte“. Es sei denn, sie gehörten schon zur nächst höheren Gruppe der „Forscher“, weil bei ihnen „zu Höchstwerten an Intelligenz schon eine gewisse Schöpferkraft tritt“. Zum „Wesentlichsten der Forscherseele“ zählen „ausgesprochene Rasseneigenschaften“. „Höchste Beweglichkeit der Intelligenz“ ist „Ausfluß eines gewissen Mischblutes“.