Von Werner Höfer

Siebzig Zeilen, siebenhundertfünfzig Worte, in knapp fünf Minuten um 22.10 Uhr mit ironischem Pathos im Westdeutschen Rundfunk gesprochen, haben einen Sturm entfacht, der Hamburger „Panorama“-Stärke erreichte. Ein junger Mann, noch jünger aussehend, als er mit seinen dreißig Jahren ist, Brillen-, aber kein Spitzbartträger, Felix Rexhausen, Dr. rer. pol., Ex-Assistent bei Professor Schmölders: Er ist an allem schuld.

„Auf ein Wort, Herr Dr. Rexhausen: Sind Sie der Vater des Gedankens?“

„Eigentlich mein Vater!“

„Wie das?“

„Wir saßen beisammen, Vater und Sohn, und hörten die Nachricht von der klatschhaften Telefonistin in Augsburg. Da meinte mein alter Herr: „Schon wieder in Bayern...! Am nächsten Morgen schlug ich dem WDR...“

„... dessen freier Mitarbeiter Sie sind...“