Datenverarbeitende Geräte – englisch: Computer – sind elektronische Rechenmaschinen, die durch Programme gesteuert werden. Programmgesteuert heißt: Man braucht nicht während der Rechnung Schritt für Schritt anzugeben, was die Maschine zu tun hat, sondern arbeitet vorher bereits ein Rechenprogramm aus, ein Rezept, nach dem die Maschine zu verfahren hat, um die Rechenaufgabe zu lösen. Dieses Rezept erhält die Maschine zusammen mit den Zahlenwerten für die Rechnung. Dadurch ist das Gerät während des Rechenprozesses unabhängig von der Bedienung durch den Menschen, es kann seine Aufgabe so schnell erledigen, wie es seine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erlaubt.

Die Arbeitsweise eines solchen Apparates macht ein Gedächtnis erforderlich, einen Speicher, in dem die Ergebnisse der verschiedenen Einzelrechnungen aufbewahrt werden und Zahlenreihen, wie zum Beispiel Tabellenwerle, auf Abruf bereitstehen. Das Rechengerät kann lediglich Zahlen zusammenzählen und abziehen. Alle anderen Rechenarbeiten – wie Multiplizieren, Wurzelziehen oder Integrieren – müssen deshalb auf Additionen und Subtraktionen zurückgeführt werden. Trotz dieser umständlichen Methode rechnet die Maschine unvergleichlich viel schneller als der Mensch.