Was unter Freunden und Vertrauten des ersten Bundeskanzlers nur Robert Pferdmenges gewährt wurde, das sollte auch unserem Mitarbeiter Werner Höfer erlaubt sein: mit einem Konrad Adenauer „per Du“ zu verkehren? Nun, dieses Interview mit einem großen Namen mag verstanden werden als freundliche „Randerscheinung“ – etwas außerhalb der Autorität, mit der in diesen Abschiedstagen berufenere Schreiber und Redner aufgetreten sind.

Das waren bewegte und bewegende Tage für Sie, Herr ... Konrad Adenauer?

Gewiß! Aber Sie können ruhig Du zu mir sagen!

Nicht doch, Herr...

Meinetwegen auch „Konny“, wie mich ohnehin viele nennen.

Aber wo bleibt da der Abstand?

Abstand – bei einem Mann ohne Amt und Würden?