Großeinkäufer am Werk

Rund 33,5 Mrd. DM hat bisher die Ausrüstung der Bundeswehr mit Waffen und Geräten gekostet. Alein im vergangenen Jahr wurden rund 7 Mrd. DM für die zentrale Entwicklung, die Fertigung, die Erprobung und den Kauf von Waffen und Gewehren sowie für Dienstleistungen und Instandsetzungen ausgegeben. Damit ist das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz zum „größten Einkäufer Europas“ geworden, und mit seinen rund 10 300 Beamten, Angestellten und Arbeitern auch Zugleich die größte Bundesbehörde.

Arm und reich

Die Kluft zwischen den armen und wohlhabenden Völkern in der Welt hat sich im zurückliegenden Jahr nach Feststellung der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) weiter verbreitert. Wie die FAO in ihrem Jahresbericht 1962/63 darlegt, wurde in den wenig entwickelten Ländern der Hunger im gleichen Maße größer, in dem der Wohstand in mehr begünstigten Staaten zunahm.

Keep smiling...

Freundliches Bedienungspersonal ist der amerikanischen Hausfrau wichtiger bei ihren Lebensmitteleinkäufen als niedrige Preise. Die „Durchschnittshausfrau“ möchte, das ergab eine Meinungsumfrage, im Laden „als Mensch und zahlender Kunde“ behandelt werden. Sie trifft daher ihre Wahl unter konkurrierenden Geschäften in erster Linie nach der Güte des Bedienungspersonals. Das Fachblatt „Progressive Grocer“ schreibt: „Wenn die Kundin mit der Bedienung zufrieden ist, glaubt sie sogar, das Fleisch sei zarter und das Gemüse frischer.“

Der Staat will alles machen