Vor dreißig Tagen und einigen Stunden ist John Fitzgerald Kennedy, der 35. Präsident der Vereinigten Staaten, den Märtyrertod gestorben. Die Welt wird nicht vergessen, was er hier geleistet hat. Er wird in unseren Herzen fortleben, die sein Schrein sein werden.

Wir haben Abraham Lincoln und John Kennedy begraben, doch ihre Träume und ihre Visionen nicht. Heute sind es unsere Träume und unsere Visionen geworden. Ihr Kampf für ein besseres Leben für mehr Menschen ist ihr Vermächtnis an ihre Landsleute.

In diesem Lande und überall in der Welt fordern jene Wandel, deren Hoffnungen schmal sind. Jene, deren Kinder hungrig sind oder Analphabeten, bitten um Sättigung und Wissen. Jene, deren Würde getreten und deren Freiheit begrenzt ist, schreien nach Gleichberechtigung, nach Anstand und nach Chancen.

So laßt uns denn an diesem Heiligen Abend bekräftigen, daß John Kennedy nicht umsonst gelebt hat und nicht umsonst gestorben ist – auf daß diese Nation unter Gott eine neue Geburt der Freiheit erlebe und wir in unserer Zeit und für alle Zeiten den alten Traum verwirklichen: Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.