Autofahren und Vitamin C

Seit längerem ist bekannt, daß die Leistungsfähigkeit des Menschen durch hohe Gaben an Vitamin C gesteigert werden kann. Dem Konsumenten wird diese Tatsache immer wieder durch Reklame für Früchte, vitaminisierte Limonaden, Lutschbonbons und andere Produkte ins Gedächtnis gerufen. Wird nun – wie verschiedentlich behauptet – auch die Autofahrtüchtigkeit durch Vitamin C erhöht? Diese Frage wurde von Dr. A. Großjohann in Stuttgart eingehend untersucht. Wie er in der Zeitschrift „Arzneimittelforschung“ mitteilt, trat bei Versuchspersonen nach Vitamin C-Gaben eine leichte, aber deutliche Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, der Auffassungsgabe, des Koordinationsvermögens und der Reaktionsbereitschaft auf. All diese Eigenschaften tragen zum guten Fahrverhalten bei. Verkehrsmedizinisch empfiehlt sich eine Vitamin C-Einnahme besonders bei leichten Erkrankungen, in der Rekonvaleszenz, bei besonders anstrengenden Fahrten und bei älteren Personen.

Wer sich kein Vitaminpräparat kaufen will, kann vor Fahrtantritt oder während einer Pause Orangen, Mandarinen oder Grapefruits zu sich nehmen, die außerordentlich reich an Vitamin C sind.

Automation im Obstgarten

Im Institut für Landmaschinentechnik der Universität Göttingen wird zur Zeit eine Schüttelmaschine entwickelt, die eine schnelle und vollautomatische Obsternte ermöglichen soll. Auf einem Traktor wird eine Auffangvorrichtung mit einem Plastiktuch und ein hydraulischer Greifarm montiert. Zum Abernten eines Baumes bringt man das Plastiktuch unter einen fruchttragenden Ast, woraufhin die Greifvorrichtung den Ast ergreift und solange schüttelt, bis alle Früchte abgefallen sind.

Wie Versuche gezeigt haben, können größere Bäume mit dieser Vorrichtung innerhalb weniger Minuten abgeerntet werden. Die Maschine ist für alle Obstsorten, auch für die empfindlichen Kirschen, geeignet.