Unter dem Motto „Für die Schweiz von morgen – glauben und hoffen“ ist für die Zeit vom 30. April bis 25. Oktober 1964 die Schweizerische Landesausstellung in Lausanne, kurz Expo 64 genannt, angekündigt. Alle 25 Jahre zeigt die Schweiz diesen „Spiegel der Heimat“, zieht Bilanz und blickt in die Zukunft. Millionen Besucher werden auf dem im Tal der Flon gelegenen 600 000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände (wovon genau ein Viertel überdacht ist) erwartet. Drei der acht Abteilungen des Programms werden Gesamtaspekte darstellen: Das geschichtliche Bild, das Bild des schweizerischen Alltags und ein Zukunftsbild des Landes. Der spezielle Teil gilt fünf Themenkreisen aus allen Lebensbereichen des Schweizer Volkes. Zu den Attraktionen der Expo gehört das von Dr. Jacques Piccard gebaute „Mesoscaph“, ein Touristen-U-Boot, mit dem man die Flora und Fauna auf dem Grund des Genfer Sees im Lichte von Scheinwerfern bewundern kann. Die 200 000 Besucher, mit denen man täglich rechnet, sollen mit Schnellbooten, einer Gondelbahn, Trolleybussen und einer modernen Einschienenbahn ins Ausstellungsgelände gebracht werden. In den Ruhezonen der großzügig angelegten Parkanlagen wird man sich von den Anstrengungen, die dem Besucher der Expo 64 in erklecklicher Zahl winken, erholen können. h. w.