Natürlich schmeckt es mir auch nicht mehr. Wem schmeckt es noch, wenn er an das denkt, was ihm blüht? Dennoch war ich bis heute früh fest entschlossen, weiterzumachen.

Einfach aufzuhören – wo doch immer noch der endgültige Beweis fehlt? Wenn man ihr den liefert, stellt die Zigarettenindustrie auf der Stelle den Betrieb ein, ist das nicht rührend? Aufhören – das sähe so aus, als hinge man wer weiß wie am Leben. Nicht ein bißchen Todesverlangen, Todesmut. Als käme es einem auf 9,8 Jahre länger leben an. Was weiß man, was man in diesen 9,8 Jahren für einen Ärger erlebt! Einfach lächerlich.

Als ob etwa Frauen bekömmlicher wären! Ich warte auf den amerikanischen Regierungsbericht über die gesundheitsschädigende Wirkung von Frauen auf Männer. Bei den Zigaretten gibt es immerhin Filter und Erziehungsmethoden. Statistische Ermittlung: ein bis neun Frauen erhöhen die Sterblichkeitsquote um 83 Prozent. Neun bis zwanzig Frauen um ...

Gewöhnt sich ein Mann deswegen die Frauen ab? Na, also!

Ich wollte weiterrauchen. Bloß nicht sich bange machen lassen. Schließlich rauchen die Zigarettenbosse selbst. Und sie sagen mit Recht: Was sind schon Statistiken? Man muß das alles gründlich noch ein paar Jahrzehnte erforschen. Nicht jede Kugel trifft und nicht jede Zigarette jeden.

Man kann doch nicht einen ganzen Erwerbszweig ins Verderben stürzen! Wo die doch so rührend bemüht sind, durch Forschungsarbeiten festzustellen, woran es denn liegen könnte, daß Rauchen ganz unschädlich ist. Immerhin ist es schon so weit gekommen, daß die Industrie auf den letzten Report ziemlich schüchtern reagiert hat. Als ob sie ihrer Sache nicht mehr ganz sicher sei. Soweit also hat man es schon gebracht.

Denkt eigentlich kein Mensch daran, welch schädliche Wirkung solche Reporte auf die Atmungsorgane und Herzkranzgefäße der Zigarettendirektoren und Aktionäre haben? Vor jedem wissenschaftlichen Bericht tun sie nächtelang kein Auge zu; zitternd und bebend beobachten sie die Reaktion der Börsen. Es könnte doch immerhin sein, daß es doch ein paar Millionen Leute gibt, die Lungenkrebs nicht für eine Sache der Veranlagung oder des Zufalls halten.