Die Aktien der Elektrizitäts-Actien-Gesellschaft vorm. W. Lahmeyer & Co., Frankfurt/M., liegen zur guten Hälfte beim RWE in Essen und zu einem Viertel bei der Elektro-Watt in Zürich. Der verbleibende Rest ist breit gestreut. Die Aktionäre haben Freude an ihrer Gesellschaft. Sie bezahlte in den letzten Jahren immer höhere Dividenden. 1960/61 waren es 14 Prozent, im folgenden Jahr 16 Prozent und 1962/63 18 Prozent. Hinzu kommt diesmal ein Bonus von 2 1/2 Prozent.

Lahmeyer liegt mit beiden Zweigen seines Geschäfts offensichtlich im guten Wind einer freundlichen Konjunktur. Die Firma betreibt einmal ein bedeutsames Ingenieurbüro für den Bau elektrischer Anlagen, zum anderen ist sie Holding von Elektroversorgungsunternehmen. Auch an einer Industriefirma ist Lahmeyer beteiligt, der Starkstrom-Anlagengemeinschaft GmbH, die vor allem Überlandleitungen baut.

Unter den Beteiligungsgesellschaften hat die Aktiengesellschaft für Energiewirtschaft, Mannheim, – wiederum eine Holding – gut abgeschnitten. Zunächst hat dieses Unternehmen aus eigenen Mitteln sein Stammkapital von acht auf zwölf Millionen erhöht. Und auf das neue Kapital werden für 1962/63 20 Prozent Dividende bezahlt. Daneben wurden aus einmaligen außerordentlichen Erträgnissen ein Bonus von 10 Prozent ausgeschüttet, der bei Lahmeyer den 2 1/2prozentigen Bonus ermöglicht hat. W. R.