Den Bundestagsabgeordneten gehen täglich Unmengen von amtlichen Drucksachen des Parlaments und der Regierung, von Anträgen, Eingaben usw. usw. zu. Allein die Anlagen zum Bundeshaushaltsplan 1964 umfassen mehr als tausend Seiten. Dazu kommen viele schriftliche Äußerungen aus der Öffentlichkeit, die neben Zeitungen und Zeitschriften gelesen werden sollen. So kamen einem Abgeordneten an einem einzigen Tage folgende Schriftstücke auf den Tisch:

Denkschrift zur gegenwärtigen Lage der deutschen Seeschifferei.

Memorandum zur EWG-Fettpolitik.

Schrift zur „Entwicklungshilfe durch Stickstoffdünger“.

Niederschriften von zwei Vorträgen.

„Probleme der Finanzierung von Hotelbetrieben.“

„Erfahrungen über die Erstellungskosten neuer Hotels.“