Die Integration des Kapitals

Fünfzehn Prozent der deutschen Wirtschaft befindet sich in ausländischen Händen, wie das französische Wirtschaftsblatt „Entreprise“ feststellt. Weiter heißt es darin: Die Vereinigten Staaten von Amerika sollen angeblich 35,5 Prozent aller fremden Investierungen in der Bundesrepublik kontrollieren, (Großbritannien und die Niederlande 35,2 Prozent, die Schweiz 10,8 Prozent und Frankreich 5,6 Prozent. Wie die Zeitschrift außerdem zu wissen glaubt, übersteigt der Gesamtbetrag der amerikanischen Investierungen in der Bundesrepublik eine Milliarde Dollar. Diese Summe soll 38,5 Prozent der amerikanischen Investierungen im Gemeinsamen Markt betragen.

Nachahmenswert

Die Pariser Börse dringt jetzt auch in die Familien ein. Das französische Fernsehen bringt nämlich täglich im Anschluß an die täglichen Nachrichtensendungen eine direkte Übertragung von der Börse, worin Kurse und allgemeine Tendenzen mitgeteilt werden. Erster Erfolg: das Börsengeschäft stieg schon in der ersten Woche stark an.

Eine Arbeitsstunde kostet...

Die durchschnittlichen Gesamtarbeitskosten (Löhne, Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung und freiwillige Sozialleistungen) im Jahr 1963 waren in der Bundesrepublik höher als in anderen Ländern der EWG. Die durchschnittlichen Arbeitskosten je geleistete Arbeiterstunde in der Industrie erreichten nach einer Untersuchung des Deutschen Industrie-Instituts in der Bundesrepublik 5,10 DM, in Frankreich 4,50 DM, in Belgien 4,20 DM, in Italien 4 DM und in den Niederlanden 3,65 DM.

Gründe der Fluktuation