Der Himmel – und unsere bürgerliche Gesellschaft – mögen mir verzeihen: Ich habe ein Gespräch mitangehört und mir sogar Notizen davon gemacht. Nein, nicht am Telephon, da sei Höcherl vor. Sondern an der Bar des Helvetia-Expreß, auf der Fahrt zwischen Frankfurt und Hamburg. Ich weiß, man hört nicht mit – vom Schreiben nicht zu reden. Andererseits: Die beiden Herren machten nicht die geringste Anstrengung, ihre Stimme zu dämpfen, ja schienen eines Publikums bedürftig zu sein.

Sagte der eine: "Ich hab’ noch an keinem Film Geld verloren."

Darauf der andere: "Das ist auch schwer." Lachten beide: "Hahaha."

"Das Verleihgeschäft ist überhaupt das Geschäft."

"Was spielen deine Filme denn so ein?" "Ganz verschieden, mal 400 000 Eier, mal zwei Millionen –."

"Dolles Ding."

"Und in New York liegen die Filme nur so herum. Letzthin habe ich einen für 8000 Dollar gekauft, und eingespielt hat er 1,2 Millionen."