Edwin O. Reischauer, US-Botschafter in Tokio, wurde von dem 19 jährigen arbeitslosen Japaner Norikazu Shioja mit einem Messer niedergestochen. Sein Motiv: Rache für die schlechte Ernährung in der US-Besatzungszeit, der er seine Sehschwache verdanke. Der Zustand Reischauers ist ernst. Die Familie des Attentäters entschuldigte sich.

John Glenn, der als erster Amerikaner heil aus dem Weltraum zurückkehrte, mußte auf seine Kandidatur für den US-Senat verzichten, weil er seit einem Sturz im Badezimmer an Gleichgewichtsstörungen leidet.

Edgar Faure, ehemaliger französischer Ministerpräsident und Vorreiter de Gaulles, berichtete im Kreml von seinen Erlebnissen in Peking, wo er die diplomatischen Beziehungen zu Frankreich angebahnt hatte. Zur selben Zeit kam Chruschtschows Schwiegersohn, "Iswestija"-Chefredakteur Alexej Adschubej, nach Paris.

Roberto Chiari, Präsident von Panama, wurde von seinen Beratern nahegelegt, einen Ausgleich mit den USA zu suchen, da wegen der monatelangen Krise um den Panama-Kanal Touristen und Devisen ausbleiben.

Prinz Sihanouk von Kambodscha verlieh seinem Sohn, Prinz Monirak, einen Fliegerorden, weil er am 19. März einen unbewaffneten südvietnamesischen Aufklärer in Grenznähe abgeschossen hatte. Seine Drohung, sich mit Peking zu verbünden, hat Sihanouk nicht wahrgemacht, nachdem ihm de Gaulle zugesagt hatte, sich bei den USA für die Neutralität Kambodschas zu verwenden.