Nachdem ich kürzlich von einer Rundreise Johannesburg–Kapstadt–Joburg zurückgekommen war, las ich mit Interesse in der ZEIT Nr. 11/64 den Bericht "Schlaf an der Autobahn". Die von mir gewählte Route von über 4000 Kilometern wurde mit einem sieben Jahre alten Ford der kleinsten Klasse in sechs Reisetagen ohne den geringsten Zwischenfall bewältigt.

Bei der ziemlich unterschiedlichen Leistungsfähigkeit unserer Hotels in Stadt und Land haben sich natürlich auch hier seit einer Reihe von Jahren die sogenannten Motels eingebürgert, von denen sich die meisten in der Nähe kleinerer Ortschaften befinden, nicht aber in der Umgebung der Großstädte. Sie sind alle modern und bequem und nicht einmal teuer.

Auf meiner Fahrt zum Kap (rund 1500 Kilometer) traf ich ein paar Wagenminuten südlich von Kimberley ein nagelneues Motel für meine erste Übernachtung. Es besteht aus einer Anzahl gut gebauter Häuschen, die entweder hübsch verteilt im Gelände stehen oder – wie in diesem Fall – um eine rechteckige Garten- beziehungsweise Rasenanlagen gebaut sind. Man wies mir – nachdem ein schwarzer Diener sich meines Gepäcks bemächtigt hatte – die eine Hälfte eines solchen Häuschens an. Ich fand zwei bequeme Betten (zur beliebigen Auswahl) vor, genügend Mobiliar, eigenes Badezimmer mit mehr Seife und Handtüchern als ich hätte brauchen können, und alles peinlich sauber und in bestem Zustand. Das Dinner sowie das Frühstück am nächsten Morgen waren gut. Gesamtrechnung, ohne einige Trinkgelder, weniger als vier Rand, also etwa 22 Mark.

Auch aus der Provinz Natal ist mir ein tief in wilden Bergen gelegenes Motel in angenehmster Erinnerung, zumal ich dort zweimal im Winter übernachtet habe. Da gibt es die grasbedeckten "Rondavels" (Rundhütten), nach dem Muster der Eingeborenen gebaut, höchst gemütlich, schön geheizt, mit heißem Bad ad libitum – alles Dinge, die man zu schätzen weiß, wenn sich draußen der Wagen mit Eis und Reif überzieht – jawohl, auch in Südafrika.

Kurzum – den traditionellen Hotels sei deswegen kein abschätziges Urteil gesprochen, aber wenn ich in Südafrika auf großer Fahrt bin, ziehe ich Motels unbedingt vor. Diese Oasen erhöhen den Reiz des Reisens, besonders dort, wo man es als normal ansieht, an einem Tage zwischen 800 und 1200 Kilometer im Wagen zurückzulegen. H. E. Beurlen, Transvaal

Neue Campingplätze in Spanien

Folgende Campingplätze wurden in Spanien eröffnet: "Valldora" am Strand von Aro, Provinz Gerona, für 372 Personen; "El Caracol" in Pineda bei Barcelona, für 552 Personen; "Mongot" bei Barcelona, für 160 Zelte; "Arenillus Islares" in Islares bei Santander, für 512 Personen; "Bla Mar" am Strand von S’Abanell in Blanes (Provinz Gerona) für 480 Personen; "Loredo" bei Santander, für 342 Personen; "Comillas" und "Las Ruedas", beide in Comillas bei Santander, für 320 und 160 Personen; "El Rio" in San Pedro (Provinz Gerona), für 308 Personen; "La Sardana" in Blanes (Provinz Gerona), für 320 Personen, und "Ifach" in Calpe (Provinz Alicante), für 214 Gäste.