In dem nun endlich vergangenen schneearmen Winter waren viele Urlauber von einer gebuchten Reise zurückgetreten, oder sie hatten den Aufenthalt abgebrochen, weil sie mit ihren Skiern nicht auf Sand herumrutschen wollten. Sie waren cadurch vertragsbrüchig geworden, und es hatte vielfach mit den Reiseunternehmen Ärger über die Höhe der Unkosten gegeben, die zwar vertraglich festgelegt waren, die aber der Reisende dennoch ungern zahlen wollte. Sie zahlten, wenn auch unter Protest. Denn es gab keine Versicherung, die bei Schneemangel wirksam geworden wäre, wie es eine Versicherung gegen zuviel Regen gibt. Nun aber ist ein neuer Schutz eingerichtet worden. Vor allem die unentschlossenen Reisenden, die bald eine Urlaubsreise antreten und sich dafür ein Ferienhaus mieten wollen, aber noch nicht ganz sicher sind, ob sie auch hinfahren werden, sollten die neue Versicherung schleunigst abschließen. Denn bei Absage im letzten Augenblick können die Kosten erheblich hoch sein.

Die Europäische Güter- und Reisegepäck-Versicherung übernimmt im Schadensfall bei nicht voraussehbaren Ereignissen, die eine geplante Reise verhindern, bis zu 85 Prozent der Ausfallkosten (bei Pauschalreisen), die das Reiseunternehmen fordern kann. Ja, die Versicherung übernimmt, falls man die Reise schon angetreten hatte, bei vorzeitigem Abbruch sogar zusätzliche Rückreisekosten, wenn man den bei verbilligten Pauschalreisen festgelegten Rückreisetermin nicht einhält und den regulären Preis für die Rückreise bezahlen muß.

Bei Ferienwohnungen übernimmt die Versicherung auch die Rückvergütung der noch nicht abgewohnten Miete bei vorzeitiger Beendigung des Mietvertrages, falls eine Weitervermietung nicht möglich ist. U. U.