Bonn, im April

"Das Auswärtige Amt hatte festgestellt, daß durch einen Fehler der Botschaft in Washington das Goethe-Institut zu einer finanziellen Förderung der Reise von Herrn Professor Fischer veranlaßt worden ist. Die dem Goethe-Institut zur Verfügung gestellten Mittel sehen eine solche Verwendung aber nicht vor. Dem Auswärtigen Amt, das hiervon erst verhältnismäßig spät Kenntnis erhalten hat, blieb nichts anderes übrig, als das Goethe-Institut hierauf aufmerksam zu machen. Andererseits sind die Mittel, die dem Auswärtigen Amt für die Förderung von Vortragsreisen, wie der von Herrn Professor Fischer in Aussicht genommenen, zur Verfügung stehen, infolge der in diesem Jahr vorgenommenen Kürzung des Kulturhaushalts so knapp geworden, daß in diesem Jahr leider nicht die Möglichkeit besteht, den in Frage kommenden Betrag bereitzustellen. Das Auswärtige Amt hofft, daß dies im nächsten Jahr möglich sein wird.

Für den Fall, daß Herr Prof. Fischer eine solche Reise zu einem späteren Zeitpunkt durchführen will, müßte er möglichst frühzeitig mit dem Auswärtigen Amt Verbindung aufnehmen, das dann wie üblich die Deutsche Forschungsgemeinschaft um eine gutachtliche Stellungnahme bitten wird."

Dr. Sattler, Ministerialdirektor