Politik

+ Weitere Artikel anzeigen

Wirtschaft

Gutes Wahlgeschenk

Professor Niebaus, renommiertei Agrarwissenschaftler an der Universität Bonn und häufiges Ärgernis d

Der neue Hafen liegt im Meer

Knapp eine Stunde dauert die Fahrt. 130 Kilometer weit rasen die Luftkissenboote von Hamburg die Elbe hinab zur Nordsee. Ein hoher Festtag, aber sie sind nicht über die Toppen geflaggt wie einst. Der Fahrtwind würde die Fahnen zerfetzen.

Taten von Bürgern

enn die Bürger Hamburgs in alten Zeiten vornehmlich vom Handel und Wandel, also von ihrem Hafen lebten, dann lebte auch ihre Kultur vom Hafen.

+ Weitere Artikel anzeigen

Feuilleton

+ Weitere Artikel anzeigen

DIE ZEIT

Der „dritte Weg“

Mit verlegenem Schweigen ist in den Metropolen des Ostens ein Vorgang hingenommen worden, der im Westen bisher nur beiläufige Beachtung fand: die Erklärung Rumäniens zum sowjetisch-chinesischen Streit.

Nicht einmal Zeitungs-Austausch

Dem Bundespressechef von Hase ist kürzlich gelungen, was niemand von ihm erwartet hätte: In wenigen, markanten Sätzen machte er das Elend der Bonner Deutschlandpolitik sichtbar.

Dosierte Freiheit

In Prag feierten am 1. Mai die intellektuellen Rebellen, die vor einem Jahr den Stalinisten in der Partei den Kampf angesagt hatten, ihren Sieg.

Nur der Name blieb...

Auf die Frage, welche Hoffnungen er denn auf die Konferenz in Genf setze, antwortete ein Delegationschef: „Hoffnungen? Die Verhandlungen werden zwei Jahre dauern – und wir können von Glück sagen, wenn sie dann wenigstens mit einem Teilerfolg enden.

Freund und Gegner Nehrus

Scheich Abdullah, der Löwe von Kaschmir – Seine Freilassung war ein "kalkuliertes Risiko

Zeitspiegel

War das Interview der Illustrierten Quick mit Präsident Johnson wirklich ein Interview? Das Gespräch, das letzte Woche in der Bundesrepublik einigen Staub aufgewirbelt hat, wurde vom Sprecher des Weißen Hauses ausdrücklich als „zwanglose Unterhaltung“ gekennzeichnet; Johnson hatte es nicht als förmliches Interview verstanden.

Der Traum vom neuen Menschen

Ich war aufs äußerste gespannt. Fast täglich hatte ich mir diese Frage gestellt, mehrfach hatten wir untereinander am Ende eines langen Tages oder einer vielstündigen Diskussion gesagt: „Schade, daß wir jetzt nicht unter einer Tarnkappe zuhören können, was die über uns sagen, wie die uns sehen – wir wüßten dann ein gut Stück mehr über die Zukunft Deutschlands.

Bruch des Schweigens

Seit den dunklen Tagen, da dem Marschall Pétain der Prozeß gemacht wurde, sind neunzehn Jahre vergangen. Und neunzehn Jahre lang war es ein unheimlicher Gedanke, daß der – auch damals schon sehr mächtige – General de Gaulle seinem politischen Gegner, der im Ersten Weltkrieg doch sein verehrter Chef gewesen war, das härteste Los nicht erspart hatte.

Wolf sang Ebert:: Intimes TV

Das ist noch gar nichts“, meinte Heinz, mein technischer Berater, überlegen, als ich ihm erzählte, in Amerika könne man – laut Vance Packard – auf dem Bildschirm kontrollieren, wer die Nachbarn besucht.

Interzonenhandel und Grundrechte

Vor einiger Zeit berichtete die ZEIT über den Prozeß gegen den Hamburger Kommunisten Ernst Aust, den Herausgeber der Zeitung „Blinkfüer“.

Trampelpfad“ zur Wiedervereinigung

Ein „alter Preuße“ bewahrt sein Leben lang den angeborenen Respekt gegenüber der Position und der Person eines Landrats. Seit es das alte Preußen nicht mehr gibt, gibt es auch den Landrat alter Schule kaum mehr.

Bonn überlegt noch

Die Bundesregierung überprüft jetzt die Einwände der Juristen gegen einen Zeitungsaustausch mit der Zone. Vizekanzler Mende erklärte, die Bundesregierung werde mit den Fraktionen des Bundestages untersuchen, welche Bestimmungen unseres Strafrechts und Strafprozeßrechts geändert werden müßten, um den von Ulbricht auf dem Kulturkongreß in Bitterfeld vorgeschlagenen Zeitungsaustausch möglich zu machen.

Treffpunkt Ostberlin

Der Berliner Senator für Jugend und Sport, Kurt Neubauer, dem die Eignung zum künftigen Landesvorsitzenden der SPD nachgesagt wird, übernimmt zu Pfingsten das Kommando über eine Einsatztruppe von zehntausend Jugendlichen aus der Bundesrepublik.

China-Politik auf Eis

Am 8. April hat sich der nach Peking zurückberufene chinesische Botschafter in Warschau, Wang Ping-nan, liebenswürdig von seinem amerikanischen Kollegen John M.

Held der Sowjetunion

Der algerische Staatspräsident Ben Bella, prominentester ausländischer Ehrengast der Maiparade in Moskau, wurde zum „Helden der Sowjetunion“ ernannt und mit dem Lenin-Orden ausgezeichnet.

Gegen Israel und England

Präsident Gamal Abdel Nasser ist in diesem Monat wieder eine der Zentralfiguren der Weltpolitik. Während die Briten den Amerikanern anrieten, Nasser nicht mehr so großzügig zu unterstützen wie bisher, ließ Chruschtschow für seinen Besuch in Ägypten gut Wetter machen, indem er einen neuen Kiedit von fast neunhundert Millionen Mark in Aussicht stellte.

STOCKHOLM

Der Skandal um den schwedischen Spion Stig Wennerström weitet sich. Ein halbes Dutzend Minister muß sich öffentlich Versäumnisse vorwerfen lassen.

Von ZEIT zu ZEIT

Als geheilt entlassen: Charles de Gaulle kehrt aus der Cochin-Klinik in den Elysée-Palast zurück. Frankreich ruft seine Marine-Offiziere aus den NATO-Stäben ab.

Namen der Woche

Roland de Margerie, französischer Botschafter in Bonn, empfing in seiner Berliner Residenz den Ostberliner Sowjetbotschafter Pjotr Abrassimow.

EIN ZYPERN IN SÜDAMERIKA?

„Wenn England in British-Guayana das Verhältniswahlrecht einführt, streut es die Saat für ein neues Zypern aus.“ Diesen Kassandraruf stieß Mrs.

Hochspannung am Himalaja

Der Premierminister zog eine Zigarette hervor und ließ sein Feuerzeug aufschnappen. Im selben Moment vernahm er ein Geräusch, das er für eine Fehlzündung seines Feuerzeugs hielt.

Rumäniens Balanceakt

In der Erklärung der rumänischen Kommunisten vom 26.........................................................................

Eine Woche mit Shakespeare in Weimar

Zweimal ist während des vergangenen Jahres in der ZEIT (Nr. 24 und 46) dokumentiert worden, wie es dazu kam, daß im Jahre von William Shakespeares 400.

Ideologie auf dem Theater

Zwischen einer sachlichen und einer ideologisch verquollenen Inszenierung, zwischen Leipzig und Berlin, offenbarte sich dann die ganze Verlegenheit der DDR-Dramaturgie.

Kleiner Kunstkalender

Neue Arbeiten von Skodlerrak sind bis zum 20. Mai bei Axel Vömel zu sehen, 40 Ölbilder und 20 Zeichnungen, die 1963 in Florenz entstanden sind.

Zeitmosaik

Die letzten Jahre waren dürr für die Freunde des Western: Außer John Ford, „Der Mann, der Liberty Valance erschoß“ und Sam Peckinpahs „Sacramento“ kam nichts Nennenswertes mehr über den Atlantik.

Auktion bei Sotheby

London hatte vergangene Woche wieder seine Auktionssensation bei Sotheby; wieder mit Rekordpreisen (9 900 000 DM für rund 130 Objekte), wieder waren es vor allem die Impressionisten, die ihren sechsstelligen Platz behaupteten.

Was kann aus mir schon werden

Da sitze ich also tagtäglich über Büchern und Manuskriptblättern und studiere so vor mich hin. Warum eigentlich? Ja, warum..

Bildungsreise durch die Bundesrepublik

Man kann es den Finanzämtern gar nicht übelnehmen, daß sie zuweilen mißtrauisch werden bei dem, was ihnen hierzulande als „Reisespesen“ summiert vorgelegt wird.

Zum Tode von Georg Britting

Dieser urige, weltungewandte, breite Altbayer war keiner literarischen Richtung, keiner Clique, keiner noch so dehnbaren Tendenz verpflichtet und wohl das unakademischste Mitglied zweier Akademien.

Der Film hat noch lange nicht ausgespielt

Frankreich, das in den letzten Jahren Talente wie Chabrol, Resnais, Truffaut, Godard, Malle, Marker präsentierte, hat sich mit „Cent mille dollars au soleil“, seinem ersten offiziellen Beitrag zu den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes, enttäuschend auf die kommerzielle Position zurückgezogen.

Sonntag, 3. Mai, der Bericht:: Vergangenheit vor Gericht

Die neunte Sendung dieser Reihe, die wahrscheinlich bis in den Herbst hinein fortgesetzt werden wird, klärte vorzüglich die Begriffe, das Handwerkszeug an Vokabular, das in den großen politischen Mordprozessen benutzt wird.

Film

„Landru“ (Frankreich; Verleih: Inter-Film): Dieser, der siebte Film Claude Chabrols ist ein Kuriosum und seine Präsentation in der Bundesrepublik ebenfalls.

Theater: ATLANTIS

Dieter Waldmanns „Der blaue Elefant“ ist in Köln ein Versprechen gewesen. Des Autors Sache schien das poetische Theater zu sein.

Fernsehen: Der Rest war Schweigen

Die Idee war vortrefflich: Drei Photographen, ein Japaner, ein Italiener und ein Amerikaner, sollten die westdeutsche Wirklichkeit zeigen und mit ihren Photos vom Geld, von der Arbeit und von der Jugend erzählen.

Endlich ein positiver Intellektueller

sich vom Scheitel bis zum großen Zeh ernst nimmt, hat mehr vom Leben, und wer so unbeirrbar den Weg nach innen geht, der in unserer gottsinnigen Zeit steil aufwärts führt, liegt gut, denn er hat sich richtig gebettet.

Hüben und drüben: Ulbricht, Richard III. und Bitterfeld

In der Süddeutschen Zeitung las ich neulich, ein englischer Theaterkritiker habe vor einiger Zeit zu bedenken gegeben, ob es nicht ratsam wäre, sich nach dem Muster des Internationalen Geophysischen Jahres zu einigen, daß dem Jahr 1963 sogleich das Jahr 1965 folgt.

Ein Band Kafka gegen ein Moped

Die folgenreiche Prager Kafka-Konferenz im Schloß Liblitz (Mai 1963), die jetzt mit fast einjähriger Verspätung auch in der DDR ihre Kreise zieht, eröffnete ausländischen Beobachtern besondere Chancen.

Zu empfehlen

„Ernst Barlach – aus dem plastischen Werk“; Auswahl und Nachwort von Wolf Stubbe; 42 Abb. nach Aufnahmen von Friedrich Hewicker; Piper-Bücherei Bd.

Ein Radio-Auge für die Biologen

Mit dem neuen Instrument werden die Reaktionen von Atomkernen auf Radiostrahlen registriert. An diesen Reaktionen – ebenfalls Radiostrahlen, die von den bestrahlten Kernen ausgesandt werden – kann der Experimentator ablesen, was unter den Molekülen einer lebenden Substanz vor sich geht.

Raketen aus Kunststoff

Zwischen den von Wasserstoffballonen erreichbaren Höhen und den Umlaufbahnen der künstlichen Satelliten, also zwischen 30 und 200 Kilometern über der Erdoberfläche, klafft eine Lücke, die, weil man zu ihr nur mit Raketen vordringen kann, Raketenlücke genannt wird.

Chemiker fälschen Erb-Informationen

Der Weg zur Entzifferung des genetischen Codes dürfte jetzt geebnet sein“, erklärte der Tagungsleiter nach dem Vortrag, den kürzlich der indische Chemiker Dr.

Raumstationen sind wichtiger

Spektakuläre Weltraum-Taten bahnen sich an, nachdem die Amerikaner mit dem gelungenen Testflug einer unbemannten Gemini-Raumkapsel den ersten Schritt zum Mond getan haben: Zwei-Mann-Flüge um die Erde stehen bevor, Rendezvous-Manöver, Aufenthalte im Weltraum für die Piloten bis zu 14 Tagen im pausenlosen Karussellflug um die Erde.

Wider die Tyrannis

Xenophon ist ein Schulautor minderen Ranges, die Klassiker der politischen Philosophie haben unserer Zeit nichts mehr zu sagen, Philologie ist eine langweilige Wissenschaft! Mit diesen drei Vorurteilen vermag die genialbrillante Interpretation aufzuräumen, die Leo Strauß von Xenophons Dialog „Hieron“ gibt.

Lincoln der Deutschen?

Die Rede von der Misere des deutschen Geschichtsbewußtseins will nicht verstummen. Das Dritte Reich hat unsere Tradition in der Tat in allen ihren Teilen belastet.

„Ich habe mich in der Eile verrechnet”

Die Mitarbeiter des Süddeutschen Rundfunks brauchen für die nächste Zeit kaum zu befürchten, daß man ihnen widrige Pannen vor Kameras und Mikrophonen höheren Ortes besonders heftig ankreiden wird.

+ Weitere Artikel anzeigen