Roland de Margerie, französischer Botschafter in Bonn, empfing in seiner Berliner Residenz den Ostberliner Sowjetbotschafter Pjotr Abrassimow. Der Sowjetdiplomat, der um die Unterredung ersucht hatte, führte zwei Tage zuvor ein langes Gespräch mit dem DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht.

Wang Ping-nan, Ex-Botschafter Chinas in Warschau und 122 mal Gesprächspartner des dortigen US-Botschafters, wurde Stellvertretender Außenminister in Peking.

Ludwig Erhard mußte sich bei seinem ersten offiziellen Besuch in Luxemburg Beschwerden ehemaliger Zwangsrekutierter anhören, die für ihren Dienst in der deutschen Wehrmacht Wiedergutmachung beanspruchen.

Chester C. Carter, farbiger Rechtsanwalt, wurde zum stellvertretenden Protokollchef im State Department ernannt.

Stefan Kardinal Wyszynski, Primas von Polen, unterhielt sich in Wien mit Kardinal König, dem Osteuropa-Experten des Vatikans, über bessere Beziehungen zwischen der Kirche und den Regierungen des Ostblock-Regimes.

Lyndon B. Johnson, US-Präsident, zog seinen jungen Hunden „Him“ und „Her“ die Ohren lang. Wer seinen Hunden Gutes tun wolle, meinte er, müsse sie zum Bellen bringen. Erfolg: Wutgeheul der Hunde und der Tierfreunde in den USA.

Souvanna Phuma, laotischer Regierungschef unter militärischer Aufsicht, vereinigte Neutralisten und Anti-Kommunisten in einer Partei. Sein Halbbruder, Prinz Souvanna Vong, Chef der Kommunisten, wurde zum Mitgehen aufgefordert. Dessen Truppen eröffneten aber wieder das Feuer.

Luis Amplatz, Südtiroler Bombenleger und flüchtiger Angeklagter im Mailänder Prozeß, erhielt beschränktes Asyl in Österreich. Er darf sich nur im Osten des Landes aufhalten.