Dirk Stikker, NATO-Generalsekretär nur noch für drei Monate, wird Direktor der königlich-niederländischen Shell-Gruppe.

Hussein, König von Jordanien, empfing im Vatikan zum Dank für die Gastfreundschaft beim Papstbesuch in Palästina den Orden vom Goldenen Sporn.

Apostolos Grozos, Vorsitzender der griechischen KP, schrieb aus Prag einen Brief an Ministerpräsident Papandreou mit folgenden Forderungen: Aufhebung des Parteiverbots, Rückkehrerlaubnis für 100 000 Emigranten der Bürgerkriegsjahre 1947/49 und Generalamnestie. Papandreou: „Wir werden nur Einzelfälle prüfen.“

Charles de Gaulle, ein wenig blaß und magerer geworden, zeigte sich erstmals seit seiner Operation wieder in der Öffentlichkeit. Am Jahrestag der deutschen Kapitulation legte er am Grabmal des Unbekannten Soldaten einen Kranz nieder.

Ngo Dinh Can, schwerkranker Bruder des ermordeten südvietnamesischen Präsidenten Diem, einst Gouverneur von Mittelvietnam, wurde auf einer Bahre zum Richtpfahl getragen. Bei der Erschießung vor 150 Zeugen auf dem Fußballplatz eines Gefängnisses in Saigon trug er Nationaltracht: weiße Hose und schwarze Tunika.

Salah Bitar, seit dem Baathisten-Putsch im März 1963 schon dreimal syrischer Regierungschef, erhielt vom „starken Mann“, Staatschef General Hafez, sein Amt zurück.

Bela Kun, 1919 für 133 Tage Chef einer ungarischen Sowjetrepublik, 1938 von Stalins GPU als Trotzkist hingerichtet, wurde rehabilitiert.