OLIVETTI. Größter Büromaschinenkonzern Europas. Jahresumsatz (einschließlich Underwood) knapp 1,2 Milliarden Mark, 54 000 Beschädigte in der Welt. Auf den Olivetti-Konzern entfallen 32 Prozent der Weiferzeugung von Rechen- und 22 Prozent der Welterzeugung von Schreibmaschinen. Die Olivetti-Aktien verloren in den letzten zwei Jahren rund 80 Prozent ihres Wertes, doch hat sich in der letzten Woche ein Tendenzumschwung gezeigt. Nach der Sanierung wird die Familie Olivetti rund ein Drittel der Aktien behalten, Fiat und die Mediobanca werden ebenfalls ein Drittel übernehmen. Das letzte Drittel befindet sich im Besitz von einigen zehntausend Aktionären.

GENERAL ELECTRIC. Größter Elektrokonzern der Welt. Umsatz rund 20 Milliarden Mark, 258 000 Beschäftigte. General Electric will über seine Beteiligung bei Machines Bull stärker im europäischen Markt vertreten sein.

INTERNATIONAL BUSINESS MACHINES (IBM). Größter Büro- und Rechenmaschinenproduzent der Welt. Auch in Europa hat IBM eine führende Stellung auf dem Markt für elektronische Erzeugnisse errungen. Jahresumsatz 11,3 Milliarden Mark, Reingewinn 1963 über 1,4 Milliarden Mark, 140 000 Beschäftigte.

MACHINES BULL. Nach Olivetti der größte Elektronik-Konzern. 373 Millionen Mark Umsatz. Bull hat stark unter der Konkurrenz der IBM gelitten, der Kurs der Aktien fiel vom Höchsstand 1900 zeitweise auf 140 zurück.

OLYMPIA-WERKE. Die Olympia-Werke (Jahresumsatz über 220 Millionen Mark) sind Deutschlands größtes Unternehmen der Büromaschinen-Branche. Sie befinden sich zu 100 Prozent im Besitz der AEG, deren einziger Großaktionär (rund 9 Prozent des Aktienkapitals, aber praktisch ohne Einfluß) das US-Unternehmen General Electric ist.