In Waakirchen (nahe Bad Tölz, Obb.) stehen bei einem Pferdezüchter von Islandponys (die größte Ponyzucht des Kontinents) zehn Wallache zum Reiten zur Verfügung. Im Ponyhof gibt es keine Fremdenzimmer. Übernachtung im Dorf drei Mark, Vollpension elf Mark. Ponyreitschulen und -pensionen gibt es außerdem in Wyk auf Föhr (Vollpension achtzehn bis zwanzig Mark, für Jugendliche sechzehn bis achtzehn Mark); in Eisborn im Sauerland (Vollpension dreizehn Mark); in Climbach bei Allendorf (nahe Gießen: Vollpension zwanzig Mark, Kinder achtzehn Mark, Reitstunden im Preis eingeschlossen); im Pony-Bungalow-Feriendorf „Faulenfürst“ bei Schluchsee (ein Bungalow für fünf Personen 32,50 Mark pro Tag); in Goldbach bei Ueberlingen (Übernachtung mit Frühstück elf bis vierzehn Mark); auf dem Rexhof in Altrip am Rhein (Übernachtung 4,50 bis 6,50 Mark).

Die Reitstunden kosten fünf bis sechs Mark. Abonnements von zehn Stunden oder zehn Ausritten fünfzig bis neunzig Mark. Das Pony-Trecking auf Pferderücken, Überlandritte von mehreren Tagen, wird von vielen Pferdepensionen angeboten. Ein Beispiel: Vier-Tage-Ritt mit Übernachtungen, Frühstück und Gepäckbeförderung: 150 Mark.

Alles über die kleinen Pferde kann man von dem Deutschen Pony-Klub Niedernhausen/Taunus erfahren und aus dem Buch eines Tierkenners: Wolfgang Bechtle, „Ponys hinterm Haus“, Kosmos-Verlag, Franck’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.

Aus dem vierteljährlich, erscheinenden. Reisemagazin für Autofahrer „Unterwegs“, Verlag Delius, Klasing & Co., Bielefeld.