Uebersee-Bank gewinnt Vertrauen

Die zum Einflußbereich der Deutschen Bank gehörende Deutsche Ueberseeische Bank, Berlin-Hamburg, hat ihr Geschäftsvolumen im Jahre 1963 um 16,6 Prozent ausweiten können. Das ist deshalb beachtlich, weil das Auslandsgeschäft durch restriktive Maßnahmen einzelner südamerikanischer Staaten behindert worden war. Erfreulich ist die Zunahme der Kundeneinlagen auf 141,3 (100,3) Millionen, die zeigt, daß es der Bank von Jahr zu Jahr mehr gelingt, das Vertrauen der Kundschaft in vielen Ländern, in denen sie tätig ist, zurückzugewinnen. Die Deutsche Ueberseeische Bank ist beteligt an dem Banco Comercial Transatlántico (Barcelona/Spanien) und an der Privatdiskont-AG, Frankfurt/Main. Sie unterhält eine Filiale in Buenos Aires (Banco Alemán Transatlantico). Ein Indiz für die bessere Ertragslage ist der Anstieg der Steuerposition um 0,09 auf 1,14 Millionen DM. Für Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen wurden nur 2 (3,8) Millionen aufgewendet. Für 1963 wird wieder eine Dividende von 6 Prozent vorgeschlagen. Auf eine Zuweisung zu den offenen Rücklagen mußte erneut verzichtet werden, so daß sie weiterhin bei einem Grundkapital von 9 Millionen mit 0,9 Millionen lediglich die gesetzlich vorgeschriebene Höhe erreichen. (Bilanzsumme 240,9 – nach 207,6 Millionen.) –dt