Die Deutscher Lloyd Versicherungs-AG, München, steigerte im Geschäftsjahr 1963 die Beitragseinnahmen auf 47,2 (42,6) Millionen DM; der Schadensaufwand erhöhte sich auf 30,3 (27,2). In der Verlustzone blieben die Sparten Unfall und vor allem Transport. Die Kapitalanlagen stiegen auf 23,9 (22,9) Millionen. In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag der Beitragszuwachs in allen Zweigen über dem des Vorjahres. Die Hauptversammlung beschloß wieder 12 Prozent Dividende auf das bisherige Grundkapital von 2,0 Millionen, das mit Gewinnberechtigung ab 1. 1. 64 auf 2,6 Millionen aufgestockt wurde.

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Die Gesamfprämieneinnahme der "Albingia" Versicherungs-AG, Hamburg, hat sich im Geschäftsjahr 1963 um mehr als 8 Prozent auf 164,46 (152,07) Millionen DM erhöht. Den Rücklagen wurden aus dem Ergebnis des Berichtsjahres 1,35 (2,00) Millionen DM zugeführt. Es werden wieder 16 Prozent Dividende auf das erhöhte Grundkapital von 10,0 (9,0) Millionen DM verteilt. (Die Guardian Assurance Company Limited, London, ist nach wie vor Großaktionär der Gesellschaft.) Im Jahre 1964 ist die Geschäftsentwicklung bisher befriedigend verlaufen.

Die Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG, Berlin-Hamburg, die in den letzten Jahren ständig ihr Kapital erhöht hat, stockt jetzt ihr Grundkapital von 25 auf 28 Millionen DM auf. 1963 wurden den Rücklagen 3,3 (2,2) Millionen zugeführt, die damit 22 Millionen betragen. Die Zuwachsraten des Instituts waren beachtlich. Der Pfandbriefumlauf erhöhte sich um 33,9 Prozent auf 707,4 Millionen, die Zuwachsrate bei den Kommunalschuldverschreibungen betrug 10,3 (6,1) Prozent (auf 196,6 Millionen).

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Bei der Obere Donau Kraftwerke AG, München, einer Organgesellschaft der Rhein-Main-Donau AG, gewinnt der Kraftwerksbetrieb an Bedeutung, allerdings stand im Geschäftsjahr 1963 die Bautätigkeit noch im Vordergrund. Als viertes Werk wurde Offingen in Betrieb genommen und im laufenden Geschäftsjahr als 5. Werk Gundelfingen. Der Umsatz aus dem Stromverkauf stieg auf 6,3 (4,4) Millionen. Auf 49,0 eingezahltes Grundkapital von 50,0 Nominalkapital werden für 34,0 Stammaktien wieder 4 Prozent Dividende und für 15,0 Vorzugsaktien 5 1/4 Prozent Dividende gezahlt.

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Bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft herrscht weiterhin große Flaute. im Geschäftsjahr 1963 wurde nur ein Handelsschiff neu bestellt. Daneben buchte die Werft den Auftrag zum Bau eines Versorgungsschiffes für die Bundesmarine. Die Umsätze im Schiffsreparaturgeschäft haben die Erwartungen nicht erfüllt. Eine Dividende wird wie im Vorjahr nicht gezahlt. An der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft sind als Großaktionäre die Bank Voor Handel en Scheepvaart NV und die NV Handel en Transportmaatschappij "Vulcan", beide Rotterdam, mit zusammen 60 Prozent sowie die Stadt Flensburg mit 25 Prozent beteiligt.