Wer herausfinden möchte, ob er sich zu dieser 2-Prozent-Elite der 148er zählen darf, bittet einfach die Zentrale in London (Anschrift: Mr. Victor Serebriakoff, 6, The Paragon Blackheath, London, S. E. 3) um einen Test und schickt etwa zwölf Mark ein.

Spätestens mit Erhalt der Testbogen beginnt die altgewohnte Sicherheit zu schwinden. Man sieht sich Problemen der folgenden Art gegenüber, wie sie Shana Alexander, eine Mitarbeiterin von LIFE, zu bewältigen hatte:

"Ereignis" verhält sich zu "Wahrheit" wie "Porträt" zu "Ähnlichkeit", "Farbe, "Schönheit", "Fertigkeit im Malen" oder "Künstler". Einer von diesen Begriffen ist herauszuheben.

Nach einiger Überlegung kam ich zu dem Entschluß, den Begriff "Schönheit" zu unterstreichen.

Eine andere Aufgabe appelliert an die Fähigkeit schlußfolgernd zu denken. Da heißt es: "Im Westen der Stadt haben alle Häuser entweder elektrisches Licht oder Gas, aber nicht beides. Bisher lagen die einzigen Häuser mit elektrischem Licht im Westen der Stadt. Welche der folgenden Schlüsse lassen sich daraus ziehen? Erstens: In anderen Teilen der Stadt haben einige Häuser Öl und Gas. Zweitens: Es gibt kein Gas im Osten der Stadt. Drittens: Es gibt keine Häuser in der Stadt mit Gas und elektrischem Licht. Viertens: Es gibt mehr Häuser mit Gas als mit elektrischem Licht. Fünftens: Die neuesten Häuser haben beides, Gas und elektrisches Licht."

Ich möchte es mir verkneifen, die richtigen Sätze hier anzugeben, denn das könnte "mensa" uns vielleicht verübeln. (Die ZEIT-Redaktion, tollkühner, glaubt, daß nach dem deutschen Wortlaut keine der fünf Schlußfolgerungen logisch zwingend ist.)

Noch verwirrender mag die folgende Probe sein, die zwar aus dem mathematischen Kabinett der Zeitschrift "Scientific American" stammt, jedoch den Prototyp für viele beliebte "mensa"puzzles abgibt: "Oliver Lee, 44 Jahre alt, der in der Hauptstraße 312 wohnt, bittet die Stadtverwaltung um ein Wagennummernschild, das die Nummer 337-31770 tragen soll. Warum?"