Anna Wang: Ich kämpfte für Mao. Christian Wegner Verlag, Hamburg; 379 S., 24,– DM.

Eine Deutsche kommt (1936) nach China und lernt hier die führenden Kommunisten kennen, da sie mit einem von ihnen, dem späteren stellvertretenden Außenminister, verheiratet ist. Sie lernt aber auch das alltägliche Leben der Chinesen kennen und erzählt ebenso anschaulich von ihm wie von den großen politischen Ereignissen. Sie vertritt nachdrücklich die Meinung, daß die chinesische Revolution nicht dank der sowjetischen Unterstützung gesiegt habe, sondern weil die überwältigende Mehrheit des chinesischen Volkes entschlossen gewesen sei, eine neue nationale und soziale Ordnung zu schaffen.

A.G.