Barbaras „Flüchtlingsstarthilfe“ hat auf ungewöhnliche Weise fünf Mark einkassiert – ein Sümmchen, das sie auf Umwegen dem CSU-Chef Franz Josef Strauß verdankt und das sich aus Markbeträgen zusammensetzt, gestiftet von Leuten, die das Wort zu beherzigen wissen: Einen guten Spaß muß man sich was kosten lassen!

Unser Satiriker Wolfgang Ebert hatte in Nummer 36 der ZEIT vorgeschlagen, man solle ein Konto zum Besten des Politikers Strauß einrichten; Stichwort „Freiplatzspende – die gute Tat“. Käme aus „kleinen und kleinsten Beträgen“ ein Kapital zusammen, groß genug, um damit eine Firma zu gründen, die Strauß eine hochdotierte und reizvolle Position bieten könne, so wäre dies wohl das beste Mittel, ihn von der politischen Bühne zu locken. Und wer würde dafür nicht gern sein Scherflein opfern? – meinte Wolfgang Ebert.

Humoristen sind auf Leute angewiesen, die Humor haben. „Damit ich weitere minderbemittelte Freunde auf diese segensreiche Einrichtung aufmerksam machen kann“, so schrieb ein ZEIT-Leser aus Nürnberg, „teilen Sie mir mit, ob Höchstbeträge vorgeschrieben sind.“ Eine junge Hamburgerin fügte ihrer Postanweisung das Wort bei: „Ich biete dankbar meine moralische und finanzielle Unterstützung an, dies, wahrhaft gewaltige Liebeswerk vollenden zu helfen.“ M.