Diese Bilder wollen nicht den geschlossenen Raum einer closed society, einer geschlossenen Gesellschaft darstellen, vor uns montieren, sondern wollen den Menschen als den offenen Raum sehr reicher und natürlich auch furchtbarer Möglichkeiten sichtbar machen. Das ist der metapolitische und politische Gehalt dieser Ausstellung: die Grenzen des Menschen liegen anderswo, als wir sie fixieren wollen (etwa mit unserer Ost-West-Optik, die sich immer mehr als eine Optik mitteleuropäischer Kleinbürger erweist). Die Gefahren und die Gefährlichkeiten des Menschen liegen anderswo, als wir sie gern locieren möchten.

Diese Grenzen, diese Gefahren, diese Chancen des Menschen zu erkunden: jeder Besucher ist eingeladen, sie im Raum seiner eigenen existentiellen Möglichkeiten wahrzunehmen. Man sollte jetzt schon daran denken, in einer sorgfältigen, breiten Untersuchung die verschiedenen Reaktionen auf diese Provokationen zu erfassen.