Franz Josef Strauß, CSU-Vorsitzender, trat eine dreiwöchige Auslandsreise an. Er wurde von der nationalchinesischen und südkoreanischen Regierung eingeladen.

Hellmuth Heye, umstrittener Wehrbeauftragter des Bundestags, ist auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung aus seinem Amt entlassen worden. Ursprünglich sollte er sein Amt erst am 31. März 1965 abgeben. Er war bei einem Spaziergang gestürzt und hatte sich den rechten Arm gebrochen.

Heinrich Jagusch, Präsident des 4. Strafsenats des Bundesgerichtshofes, hat seine Versetzung in den Ruhestand beantragt. Jagusch hatte im "Spiegel" unter dem Pseudonym "Judex" zwei Artikel geschrieben, in denen er eine ausgezeichnete Analyse der fragwürdigen Rechtsgrundlage in der Spiegel-Affäre gegeben hatte. Zunächst hatte er abgestritten, Autor dieser Artikel zu sein; später bekannte er, daß er sie "in inneren Konflikt und in tiefster Sorge um das öffentliche Wohl" verfaßt habe.

Habib Bourgiba, Präsident von Tunesien, wurde für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Bei der Wahl erhielt er 96,4 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

Hans Lenz, FDP-Bundesminister für wissenschaftliche Forschung, hat nach einer Operation seine Amtsgeschäfte wieder aufgenommen.

Henry Pu-Yi, Kaiser von China (1908–1912), Kaiser von Mandschukuo von 1934 bis 1945, veröffentlichte unter dem Titel "Die erste Hälfte meines Lebens" seine Memoiren. Er ist jetzt wissenschaftlichen Mitarbeiter eines Forschungskomitees für Literatur und Geschichte in Peking.