Festspielsommer 1965

Die neue Übersicht der Association Europeenne des Festivals de Musique präsentiert für 1965 neunundzwanzig Termine der ihr angeschlossenen Festspielorte (Salzburg mit seinen Ur-Festspielen gehört nicht dazu). Zwischen dem 1. Mai, dem Beginn der Wiesbadener Maifestspiele, und dem 12. Oktober, dem Abschlußtag der Berliner Festwochen, haben die Musiktouristen aus Europa und den Vereinigten Staaten an nahezu 700 Festspieltagen Gelegenheit, zwischen Lissabon und Helsinki, Athen und Bergen alles das, was gut und teuer ist, zu bewundern. Während es zu Pfingsten noch leicht sein wird, sich zwischen Florenz oder Kopenhagen zu entscheiden, Mitte September nur Genf und Stockholm locken, laden im August bereits jeweils vier Städte ein. In der zweiten Maihälfte allerdings hat der Festspielfreund neben der Wahl die Qual. Neun Festspielorte werben dann gleichzeitig um die Gunst des Besuchers.

Fernsehpreis

Am 14. Januar 1965 wird in Marl (Westfalen) der Fernsehpreis des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, nach dem früheren Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks Adolf-Grimme-Preis genannt, zum zweiten Male verliehen. Der Symbolpreis ist ein Werk der Ulmer Hochschule für Gestaltung.