Der Bühnenautor erhält laut Vertrag zehn v. H. der Bruttoeinnahmen jeder Vorstellung. Findet eine Aufführung nicht ausreichenden Zuspruch und bleiben viele Karten unverkauft, so trägt der Autor den Schaden mit. Wenn aber die Besucherorganisationen, die den Geschmack ihrer Mitglieder recht genau kennen, eine Vorstellung zu ermäßigten Eintrittspreisen kaufen, so beweist dies schon, daß genügend Nachfrage vorhanden ist. Warum sollte dann der Autor genötigt werden können, mit einer geringeren Tantieme vorliebzunehmen, als sie ihm ein ausverkauftes Haus zu vollen Preisen bieten würde? C. E. L.