25. März 1959: „Wir werden nicht zulassen, daß Westberlin dem System von Pankow ausgeliefert wird, überdies sind wir nicht bereit, dieses System als einen souveränen und unabhängigen Staat anzuerkennen, da er nur kraft der sowjetischen Okkupation und dank einer unerbittlichen Diktatur entstanden ist und besteht.

Die Wiedervereinigung der beiden Teile in ein einziges Deutschland, das vollkommen frei sein soll, scheint uns das normale Schicksal des deutschen Volkes zu sein, vorausgesetzt, daß die Wiedervereinigung die gegenwärtigen Grenzen im Westen, Osten, Norden und Süden nicht in Frage stellt und vorausgesetzt, daß das wiedervereinigte Deutschland beabsichtigt, sich eines Tages in eine vertragsmäßige Organisation ganz Europas für die Zusammenarbeit, für Freiheit und Frieden zu integrieren.

Bis dieses Ideal erreicht ist, glauben wir, daß die beiden getrennten Teile des deutschen Volkes ihre Bindungen und Beziehungen auf allen praktischen Gebieten vervielfachen sollten.

Pläne für eine Neutralisierung Deutschlands das sogenannte Desengagement, sagen uns für sich allein nichts, was wertvoll ist. Wenn sich nämlich die Abrüstung nicht auf eine Zone erstrecken würde, die dem Ural ebenso nahe käme wie dem Atlantik, wie könnte dann Frankreich geschützt sein?“

10. November 1959: „Das kommunistische Regime in Rußland, das durch Mittelsmänner über seine Nachbarländer in Europa herrscht, hat Polen, die Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Albanien, Jugoslawien, Preußen und Sachsen keineswegs für sich gewonnen. Ohne Zweifel würden die Völker dieser Länder, könnten sie frei ihren Willen bekunden, das Regime mit überwältigender Mehrheit ablehnen.“

23. April 1960: Eine ausweglose Diskussion über die deutschen Probleme gehört gegenwärtig nicht zur Entspannung.“

Die Tatsachen hinnehmen