Aus der Regierungserklärung am 19. Oktober 1963: „Man sagt uns, die Teilung unseres Landes sei eine ,Realität’, die hingenommen werden müsse. Auch Unrecht ist Realität, und doch wird man alles daransetzen müssen, es zu beseitigen... Es ist nur zu verständlich, daß das deutsche Volk der engen Freundschaft und Verbundenheit mit den Vereinigten Staaten einen besonders hohen Wert beimißt ... Mit der Pflege und dem Ausbau unserer Beziehungen zu Frankreich müssen einhergehen enge freundschaftliche Beziehungen zu den anderen europäischen Staaten, wie vor allem zu Großbritannien...“

3. Dezember 1963: „Wir möchten nicht am Ende zwischen den Stühlen sitzen, vielmehr mit allen zusammen auf einer Bank.“

22. März 1964 (vor Vertriebenen): „Wir verzichten nicht... auf Gebiete, die die angestammte Heimat so vieler unserer deutschen Brüder und Schwestern ist.“

11. Juni 1964: „Die Regelung der deutschen Frage durch Selbstbestimmung ist ein integraler Teil unserer Entspannungspolitik.“

16. Juli 1964: „Wenn wir Europa zu einem ebenbürtigen, zu einem gleichrangigen Partner mit den Vereinigten Staaten machen wollen, dann ist es erforderlich, genau zu prüfen, was das politisch, was das militärisch, aber auch was das wirtschaftlich und finanziell bedeutet... Wir Deutschen haben immer, sowohl wirtschaftlich als auch politisch, an einem Europa gearbeitet, das allen freien europäischen Ländern offenstehen soll.“

6. Oktober 1964: „Die Bundesrepublik ist bereit, die geplante Atomflotte auch allein mit den USA zu beginnen.“