Die Kölnische Rückversicherungs-Gesellschaft zahlt – wie seit 1958 – für das Geschäftsjahr 1963 wieder eine Dividende von 12 Prozent auf ihr Aktienkapital von 1,2 Millionen DM. Eine Stärkung der offenen Rücklagen ist nicht erfolgt; auf eine Anreicherung innerer Reserven brauchte – wie Generaldirektor Dr. Pfeiffer auf der Hauptversammlung ausführte – jedoch nicht verzichtet werden. Im Jahre 1963 hat sich keine weitere Verschlechterung mehr in der Feuer-Versicherung ergeben. Bei der Transport- und Kraftfahrt-Versicherung ist eine Besserung noch nicht eingetreten.

Die Vorarlberger Illwerke AG, Bregenz, zu deren Hauptabnehmer die RWE und die Energie-Versorgungs-Schwaben zählen, litt infolge des schneearmen Winters und des trockenen Sommers unter Wassermangel. Deshalb lag das „Energiedarbiefen“ im ersten Halbjahr des am 1. April 1964 begonnenen Geschäftsjahres um 19,7 Prozent unter dem Jahresdurchschnitt. Zu Beginn des Winterhalbjahres waren jedoch die Wasserspeicher gefüllt. Im Geschäftsjahr 1963/64 stand die Gesellschaft im Zeichen einer anhaltenden Investitionstätigkeit. Der ausgewiesene Bilanzgewinn, von ca. 8 Millionen Schillingen wurde den Rücklagen zugeführt.

Die Rhein-Main-Donau-AG, München, deren Aktienkapital von 74 Millionen DM zu etwa 65 Prozent in Bundesbesitz ist und zu 34 Prozent beim Freistaat Bayern liegt, konnte 1963 aus Stromverkäufer Seinen Umsatz von 57,5 (im Vorjahr 53,3) Millionen Mark erzielen. Von den Investitionen entfielen 1963 auf die Kanalstrecke Bamberg–Nürnberg 42 Millionen Mark. 28,8 Millionen Mark erhielt die Tochtergesellschaft Obere Donau-Kraftwerke AG (ODK). Der Gewinn betrug 15,2 Millionen Mark (im Vorjahr 14,4 Millionen Mark) und wird zugunsten der Bundesrepublik für den Ausbau der zu den Bundeswasserstraßen gehörenden Rhein-Main-Donau-Großschifffahrtsstraße zur Verfügung gestellt, bis deren Baukosten voll gedeckt sind.

Im Vordergrund des Neugeschäfts der Deutsche Schiffsbeleihungs-Bank AG, Hamburg, stand wiederum die Finanzierung der Seeschiffahrt mit 37,8 (23,2) Millionen DM. Die Binnenschiffahrt erhielt dagegen mit 19,6 (21,3) Millionen weniger als im Vorjahr. Für die Küstenschiffahrt wurden 23 (17,8) Millionen zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis des Jahres 1964 war so gut, daß die Umlaufgrenze über eine Stärkung der Rücklagen so weit hinausgeschoben werden kann, daß dem Unternehmen ohne eine echte Kapitalerhöhung für 1965 ein ausreichender Spielraum für Neuabschlüsse bleibt.