Gamal Abdel Nasser, ägyptischer Staatspräsident, hat, nach Meldungen aus Ostberlin, Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht für den Februar zu einem Besuch nach Kairo eingeladen. Bonn hatte Nasser zum Herbst erwartet.

Hassan Ali Mansur, persischer Ministerpräsident, wurde von einem jungen Studenten durch mehrere Pistolenschüsse tödlich verletzt. Der Attentäter gehört angeblich einer Gruppe fanatischer Moslems an, die mit den Reformen des Schahs nicht einverstanden sind.

Robert Kennedy, Senator von New York, betete am Grabe seines Bruders John F. Kennedy, ehe er sich zur feierlichen Amtseinführung Präsident Lyndon Johnsons begab. Nach der Feier kniete er nochmals an der Ruhestätte, diesmal ein wenig länger.

Maxime Weygand, französischer General a. D., Oberbefehlshaber im Sommer 1940, erlitt am Vorabend seines 98. Geburtstages einen Oberschenkelbruch. In einem Interview feierte er Churchill als den wahren Sieger des Zweiten Weltkrieges und kritisierte de Gaulle, weil dessen Politik Frankreich isoliere.

Achmed Sukarno erklärte bei einer religiösen Feier im Präsidentenpalais zu Djakarta, der Prophet Mohammed habe ihm geraten, Indonesien aus der UN herauszunehmen.

Haile Selassi, Kaiser von Äthiopien, wurde von den orthodoxen Ostkirchen zum „Beschützer des Glaubens“ proklamiert.

Wolf Graf von Baudissin, Generalleutnant der Bundeswehr, Erfinder des „Staatsbürgers in Uniform“, wird ins NATO-Hauptquartier versetzt.